Auch in diesem Jahr konnten  zwei Ferienlager mit insgesamt 70 Brugger Schulkindern auf dem Hemberg durchgeführt werden.  Zwei kompetente Leiterteams führten je ein einwöchiges Sommer- und Herbstlager durch;   Das Sommerlager unter der Leitung von Sarah Lechner und das Herbstlagers mit Pia Ruckstuhl


Bericht Hemberglager Sommer 2017

Gruppe Dachs, Sonntag, 09.07.2017

Uns hat dieser Tag gefallen, denn wir hatten viel zu tun. Den Morgensport machten wir vor dem Haus mit Ballspielen. Nach dem Morgenessen ging es in den Wald. Mit Cyrill machen wir ein Experiment und lernten verschiedene Waldböden kennen und mit Andy begannen wir ein Waldsofa zu bauen. Später gab es eine feine Suppe und Apfelwähe. Nach der Mittagspause machten wir eine Schnitzeljagd. Wir mussten viel laufen aber auch viel suchen. Die meisten Posten waren im Wald, leider regnete es. Wir waren nass und dreckig, darum mussten wir später duschen. Nach dem Duschen hatten wir frei. Danach gab es ein sehr feines Znacht. Nach dem Essen basteln wir noch ein Kaleidoskop. Dann gab es eine Geschichte und mit Cyrill sangen wir noch ein Lied.

Montag, 10.07.2017

Obwohl wir alle noch sehr müde waren, weckte uns Sarah um 7.30 Uhr. Bereits um 7.40 Uhr machten wir Yoga im Aufenthaltsraum. Draussen regnete es. Wir lernten den Sonnengruss. Um 8.00 Uhr gab es dann endlich Frühstück. Danach machten alle Ihre Ämtli. Mit Cyrill lernten wir unser Lagerlied. Wir mussten zuerst den Text abschreiben. Das Lied heisst «Ich bin Ich». Danach haben wir ein Mobile gebastelt und eine Schüssel aus Kleister angefertigt. Nach dem Mittagessen und der Mittagsruhe haben wir im Wald angefangen eine Hütte zu bauen. Beim Zvieri feierten wir den Geburtstag von Adriel . Es gab feinen Kuchen und wir haben ihm ein Lied gesungen. Oh super, nachher hatten wir Freizeit. Das Abendessen, panierte Schnitzel, Kartoffeln aus dem Ofen und Bohnen war mega lecker.

Gruppe Reh, Dienstag, 11.07.2017

Der heutige Tag begann mit dem Morgensport, wir haben 15-14 gespielt, es hat uns riesen Spass gemacht. Zum Frühstück gab es Brot mit Butter, Marmelade, Müesli mit Erdbeer- und Nautrejoghurt. Danach mussten wir unsere Ämtli machen, wir mussten WC putzen. Später teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die eine Gruppe ging in den Wald die Andere blieb im Haus. Wir bastelten den ganzen Morgen das Kaleidoskop und das Naturmobile fertig. Heute gab es Omeletten die wir mit verschiedenen Sachen füllen konnten zum Mittagessen, die Omeletten waren fein.  Den Nachmittag verbrachte unsere Gruppe im Wald. Wir bauten an unseren Hütten und anderen Sachen weiter. Die Morgengruppe hat mit 2 Leiter eine Seilbahn gebaut , wir konnten mit dieser durch den Wald sausen. Unsere Gruppe hat vor allem auf der Slakeline balanciert. Nach dem Waldnachmittag tat die Dusche gut und schön war danach die Freizeit. Zum Znacht gab es Risotto und Bratwurstringli, die Pfannen waren ganz leer. Heute Abend spielen wir ein spezielles Lotto das Andi und Claudia für uns vorbereitet haben.

Gruppe Eichhörnchen, Mittwoch, 12.07. 2017

Wir sind um 07.30 Uhr aufgestanden und beim täglichen Morgensport haben wir das Blinzelspiel gespielt. Dann kam das Frühstück danach die Ämtli. Nach den Ämtchen sind wir in den Wald gegangen, dort bauten wir an unserer Waldhütte weiter. Um 10.30 kehrten wir zum Lagerhaus zurück und bedruckten mit Naturmaterialien eine Baumwolltasche. Um 12.00 Uhr assen wir Gemüsecurry und Reis, da Giamin Geburtstag hatte spendierte seine Mutter zum Dessert ein kleines Cornet. Wir sangen für Giamin ein Happy Birthday. Den Nachmittag verbrachten wir wieder im Wald es gabe ein coole Waldolympiade, mit verschiedenen Posten. Nach dem Hamburgeressen durften wir uns für ein Abendprogramm entscheiden, wir hatten drei Sachen zur Auswahl. Töggeliturnier, Tischtennisturnier oder Geschichten hören am Feuer.

 

Gruppe Wildschwein, Donnerstag, 13.7.2017

Sarah weckte uns um 07.30 Uhr, mit Svenja und Marco machten wir Morgensport. Dann assen wir gemütlich Frühstück. Unsere Gruppe musste leider für das heutige Ämtli WC putzen, es war eckelhaft, in den Jungs WC’s hatte es gestunken, bei den Mädchen war nur das Lavabo eckelhaft sonst war es nicht so schlimm. Aber wir haben es GESCHAFFT. Alle gingen auf die Wanderung, erste Station war der Volg in Hemberg, dann wanderten wir zur Brätlistelle ca. 20 Minuten vom Haus entfernt. Das Küchenteam hat alles bereit gemacht und als wir ankamen brutzelten schon die Würste auf dem Grill, dazu gab es viele Gemüsestängel und Brot. Zum Dessert hatten wir feine Schoggibananen. Wir sind dann wieder zum Lagerhaus, alle hatten sicher ein Wehwehchen. Viele waren müde, einige haben vor dem Abendessen geschlafen. Zum Znacht gab es leckere Lasagne. Am Abend durften wir entweder einen Film schauen oder draussen im Schlafsack Geschichten hören.

Gruppe Fuchs, Freitag, 14.07.2017

 

Wir sind alle schon sehr müde, darum durften wir heute etwas länger schlafen bis 08.00 Uhr.  Nach dem anziehen hatten wir Morgensport. Nach dem Morgensport gab es ein feines Frühstück. Bis zum Mittagessen übten wir in Gruppen für den bunten Abend, z.b. Shows, Theater, Tänze und Songs. Zum Mittagessen gab es Pizza, die war sehr fein. Dann nach der Mittagspause mussten wir im Wald alles aufräumen, plötzlich regnete es ganz fest, zum Glück durften wir bald wieder ins Haus zurück. Nach der Freizeit gab es ein leckeres Abendessen und jetzt freuen wir uns auf den bunten Abend, die Mädchen sind alle schon hübsch angezogen.

 

 

Sarah Lechner


Bericht Hemberg Herbstlager 1. – 7.10.2017

 

Am Sonntagmorgen um 7.30 Uhr warteten 46 Kinder mit Ihren Eltern ungeduldig vor dem Feuerwehrmagazin beim Eisi auf den Car, damit die Fahrt ins Herbstlager beginnen konnte. Nach knapp 2 Stunden Fahrt erreichte der Car-Chauffeur das Brugger Lagerhaus «Salomonstempel» auf dem Hemberg. Eifrig packten die Kinder mit an, Ihr Gepäck auszuladen und mit ihren Wunschgspänlis anschliessend das «ideale» Zimmer auszusuchen und zu beziehen.

Zügig wurde ausgepackt, die Zimmertüren beschriftet und das Lagerhaus erkundet. Unsere Köchinnen Esther Brodmann und Liliane bereiteten bereits das erste feine Mittagessen vor. Am Nachmittag wurde das ganze Lagerhaus mit Töggelikästen, Pingpongtisch und Waschsaal besichtigt. Danach gings «uhu» - um’s Huus ume – weiter. Die Kühe vom Bauernhof schauten uns interessiert zu. In 2 Minuten waren wir im Wald. Feuerstelle, Schlammsuhle, Wiese, Bäume, alles was sich ein Kinderherz vorstellen kann, war vorhanden. Ein grosser Vorteil vom Lagerhaus «Salomonstempel» ist, dass es so abgelegen steht, dass eine lärmende Kinderschar niemanden stört und keine unmittelbaren Gefahren für Kinder wie hohe Felsen etc. vorhanden sind. Natürlich wurden trotzdem für div. kleine Schürfungen im Laufe der Woche Pflästerlis auf Kinderhände, Arme und Knie geklebt.

Ein weiterer Pluspunkt vom Herbstlager ist, dass die Leitercrew frei entscheiden kann, welche Beschäftigungen den Kindern angeboten werden können. Durch das durchmischte Leiterteam kamen die Kinder zu vielseitigen Möglichkeiten und konnten sich freiwillig eintragen: Bogenschiessen, Bumerang bauen, Waldspiele plus sogar das Bauen einer Hängebrücke standen auf dem Programm. Natürlich wurden die Kinder entsprechend gesichert, als die Hängebrücke über das kleine Bächlein ausprobiert wurde. Indoor boten wir ebenfalls ein vielseitiges Programm. Jedes Kind bemalte sein eigenes HELA-T-Shirt (HELA = Herbstlager). Es gab Line-Dance-Trainings und Bastelangebote. Unter dem Motto «Wall-E» räumt den Hemberg auf, verbastelten die Kinder Petflaschen, WC-Röllchen, Röhrli, Schnüre, bemalten Steine und Stecken. An zwei Tagen nähten die Kinder Filzfiguren, die sie stolz nach Hause nahmen.

Auch an der alljährlichen Tradition vom Spaziergang ins Dorf mit der Möglichkeit im Volg einzukaufen, profitierten die Kinder am Mittwoch. Da jedes Kind max. Fr. 10.- dabeihaben durfte, wurde im Volg intensiv gerechnet, was man sich vom Sackgeld leisten konnte. Es wurde Geld zusammengelegt und auch Gspänlis, die ein paar Rappen zu wenig hatten, wurden von anderen Kindern unterstützt. Es war ein lustiges Miteinander. Am Abend genossen die Kinder beim Kinoabend die eingekauften Schleckwaren und Chips.

Ein weiteres «Muss» im Herbstlager war der Brätli-Abend am Brätli-Platz, ca. 30 Minuten zu Fuss unterhalb vom Salomonstempel. Ein Leiter ging mit einer sechser Gruppe Buben voraus und feuerte für uns ein. Unterwegs wurde zudem noch ein Dinosaurierabdruck „gefakted», welchen die Kinder voller Freude fanden. Als krönender Abschluss vom Brätli-Abend trugen die Kinder Fackeln zurück zum Haus und sorgten so für eine wunderschöne Stimmung auf dem Heimweg.

In einem Hemberg-Herbstlager durfte natürlich zum Schluss der bunte Abend nicht fehlen. Die Kinder arbeiteten 2 Tage fieberhaft an ihren Beiträgen und eine Lagerleiterin schminkte kurz vor dem Auftritt die Kinder im Minutentakt. Es entstanden Fledermäuse, Zauberinnen, Blumenkinder, Clowns, eine Grossmutter, zwei Babies, Tussies und viele mehr.

 

Natürlich gehörten auch die Ämtli wie Abwaschen, Putzen, Wischen und «Uhu – ums Huus ume» Abfall einsammeln dazu. Die schnelle Abwaschmaschine begeisterte ein 5-köpfige Bubengruppe so sehr, dass diese sich freiwillig für einen weiteren Tag Küchendienst meldeten. Ich bezweifle jedoch, dass diese Freude am Abwaschen und Abtrocknen zu Hause anhalten wird.

Spannend für mich als Teil der Lagercrew war die Tatsache, dass ein Mädchen, welches Anfangs Woche vom Heimweh geplagt war, am Ende der Woche sogar weinte, als es wieder nach Hause ging. Mit vielen schönen und bereichernden Erinnerungen im Gepäck, fuhr uns der Car am Samstagmorgen wieder nach Brugg zurück. Ich selber, das erste Mal als Mitglieder der Leitercrew in einem Lager dabei, war nach den 6 Tagen körperlich fitter denn je. Die fehlenden Stunden Schlaf konnte ich in den folgenden Tagen nachholen.

Was meine Tochter, die auch im Lager dabei war, den ganzen Tag getrieben hatte, sah ich dann Abend auf unserer Lagerhomepage. Ein grosser Dank der Initiative von zwei Leiterinnen, die sich nach getaner Arbeit nochmals hinsetzten, Fotos auswählten, einen Bericht verfassten und beides auf die eigens für das Lager abgefüllte Homepage luden. Die Fotos der Kinder waren selbstverständlich Passwort geschützt und konnten nur von den Eltern angeschaut werden.

Als Abschluss möchte ich der gesamten Lager- und Küchencrew, den Verantwortlichen der Stiftung und allen, die hinter den Kulissen mithelfen, solch ein Lager zu planen und durchzuführen danken. Es ist viel Arbeit und eine grosse Verantwortung, aber auch eine enorme Bereicherung und ich kann mir gut vorstellen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

 

Sara Gavesi