Hemberg-Sommerlager 2025

von Sabrina Ponte

Praktisch 0 Heimwehmomente, 1 Lagermotto “Naturdetektive”, 2 Töggelikästen, 3 kg Blaubeeren gesammelt, 4 Knicklichter pro Person, 5 Dorfbewohner überlebt beim Werwolfspiel, 6 Mal falsch abgebogen bei der Schnitzeljagdt, 7 Übernachtungen, 8 Tage, 9 Posten bei den Olympischen Spielen und 10 Fünftklässler bei der Übernachtung im Waldsofa – das ein paar Fakten zu unserem diesjährigen Sommerlager auf dem Hemberg. Es gäbe aber auch durchaus Zahlen über 10 zu rapportieren: So zum Beispiel 55 Personen (kein freies Bett mehr) oder 17km/670 Höhenmeter bei der Wanderung zum Chnobelweg. Aber alles der Reihe nach.

Am Samstag haben wir nach der Anreise erstmals die Zimmer bezogen, die Zimmerkollegen kennengelernt, Türschilder gemalt und dann möglichst schnell die Gegend unsicher gemacht. Rund die Hälfte der Kinder war letztes Jahr schon dabei und so waren auch die Lagerregeln schnell zusammengetragen. In unserem Waldstück haben wir das Waldsofa entstaubt, das Seilbähnli und die Slackline aufgehängt und ausprobiert und die ersten Beeren gesammelt. Den Abend haben wir mit einem Töggeli/Tischtennis/Mikado Turnier ausklingen lassen.

Nach einer ruhigen Nacht startete der zweiten Tag mit einem Atelierangebot. Die Kinder konnten zwischen verschiedenen Aktivitäten wählen, von Bastelarbeiten, über Sport, Brot backen, Gesellschaftsspiele und Erleben und Erforschen der Natur. Am Nachmittag absolvierten alle zusammen ein Geländespiel in dem geschmuggelt, infiltriert, gejagt, getauscht und gezählt wurde. Am Abend fand mit Karaoke ein erstes Highlight des Lagers statt. Zu den Klängen der aktuellen Hits der Charts bis hin zur “Brugg Internationalen” kristallisierten sich bisher unbekannte Gesangstalente heraus.

Der Montag war etwas kühler und nässer und die geplante Wanderung wurde deshalb verschoben. Dafür gab es Holzschnitzkurse, Bauen von Kugelibahnen drinnen und draussen, Kubb spielen, Jenga Türme errichten, Barfussweg kreieren, Zwergenhäuschen bauen sowie Lehm abbauen und modellieren. Am Abend gab es verschiedene Gesellschaftsspiele inklusive dem immer sehr beliebten Werwolf.

Das Motto des Dienstags war “Olympische Spiele von Hemberg”. In Gruppen wurde gezogen, gezielt, geworfen, gehüpft, gerollt, Kirschkerne gespuckt, Wasser transportiert und balanciert. Zum Schluss zog ein kleiner Regen- und Hagelsturm über unser Lagerareal, aber dank einem beherzten Sprint ins Haus waren bis zum “Minecraft Film” im Kino Hemberg am Abend alle wieder trocken.

Am Mittwoch hiess es Rucksack packen und Schuhe schnüren. Wir haben eine 17 km Wanderung inklusive 670 Höhenmeter gemacht, inklusive Rätsel raten beim Chnobelweg, Steine schichten beim Necker, Süssigkeiten einkaufen im Volg und Musik hören zur moralischen Unterstützung beim Rückaufstieg zu unserem Lagerhaus. Alle Kinder haben die Wanderung mit Bravour bestanden und kamen müde und glücklich auf dem Hemberg an. Das Abendprogramm wurde ruhig gestaltet, mit Bingo und anderen Spielen und wie erwartet sind die meisten Kinder relativ schnell eingeschlafen.

Am Donnerstag gab es eine Schnitzeljadt zu einem Spielplatz im nahen Moor. Dort haben wir uns verweilt, gegrillt, Schokoldenbanenen geschmolzen und haben uns dann für die Nachwanderung zurück zum Lagerhaus vorbereitet. Alle bekamen farbige Knicklichter und die Fünftklässler zusätzlich Fackeln. So sind wir gemütlich zum Haus zurückgelaufen. Die ältesten Kinder haben dann aber sogleich das bereitgestellte Mätteli und den Schlafsack gepackt und haben im Waldsofa unter freiem Himmel übernachtet.

Der Freitag stand schon im Zeichen des näherkommenden Abschieds. Es wurden Nummern für den bunten Abend einstudiert, die Koffer gepackt, Abfall entsorgt und tatsächlich zur Abwechslung einmal geschwiegen. Zur Erklärung: Das Mittagessen wurde “still” eingenommen. Man durfte nicht reden, dafür aber schreiben, zeichnen gestikulieren und deuten. Am Abend amüsierten sich alle am bunten Abend. Danke all den Kindern, die eine Nummer beigesteuert haben.

Am Samstag läutete der Wecker etwas früher als sonst. Es wurden die letzten Sachen gepackt, die Zimmer gereinigt und die Besitzer der zahlreichen übriggebliebenen Kleidungsstücke ausfindig gemacht. Dann kam schon bald der Bus, der uns speditiv und sicher nach Brugg zurück brachte, wo die Eltern schon gespannt warteten und ihre Schützlinge in die Arme schlossen.

Es war ein tolles Lager, mit vielen Highlights und lachenden Gesichtern. Herzlichen Dank an alle Kinder, dem geniale Küchenteam, dem engagierten Leitertrupp sowie alle anderen involvierten Personen. Bis zum nächsten Jahr.

Zurück

Adresse

Brugger Ferienhaus
Salomonstempelstrasse 14
9633 Hemberg

Anfragen

Stadt Brugg
Hauptstrasse 3
Postfach
5201 Brugg

IBAN CH42 0076 1020 0942 7756 0

+4156 461 76 21

info (at) salomonstempel-hemberg.ch

Telefonische Anfragen

MO 08.30 – 11.30 / 13.30 – 16.00
DI 08.30 – 11.30 / 13.30 – 18.00
MI 08.30 – 11.30 / 13.30 – 16.00
DO 08.30 – 11.30 / 13.30 – 16.00
FR 07.00 - 14.00

Wir verwenden Cookies auf unserer Website, um die Benutzerfreundlichkeit auf der Website zu erhöhen.

Datenschutz Impressum
You are using an outdated browser. The website may not be displayed correctly. Close